Syntax: Syntagmatische und paradigmatische Beziehungen
Untersuchen wir bei der syntaktischen Analyse einen komplexen Ausdruck, so befinden wir uns auf der syntagmatischen Ebene; auf dieser betrachten wir das Zusammenspiel der einzelnen Wortformen in ihrer konkreten Abfolge innerhalb eines bestimmten Ausdrucks. Um diese Abfolge von Wortformen mit ihren unterschiedlichen Beziehungen zueinander zu beschreiben, gebrauchen wir den Begriff Syntagma (Bsp.: Ich sehe Karl). In Abgrenzung dazu steht der Begriff des Paradigmas, der alle Formen eines bestimmten Wortes umfasst. Alle Konjugationsformen des Verbs sehen z.B. bilden das Paradigma von sehen. Im Syntagma stehen die einzelnen Wortformen in unterschiedlichen Relationen zueinander. So ist es möglich, einen Satz in mehrere kleinere Einheiten, die sog. Konstituenten, zu untergliedern. Zu ermitteln, aus welchen Konstituenten ein Satz aufgebaut ist und in welchen Relationen diese zueinander stehen, ist das Ziel der syntaktischen Analyse. Weitere InformationenLesen Sie weiter zum Gegenstand: Satzdefinitionen – Was ist ein Satz? Konstituenten und ihre Bestimmung Überblick: Was ist Syntax?
Netaya Lotze
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erstellt: 26.01.2011
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aktualisiert: 27.01.2011
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