Syntax: Lexikalische Kategorien
Ein Lexem ist ein Wort mit bestimmten Eigenschaften, so wie es im Lexikon verzeichnet ist. Lexeme kann man hinsichtlich ihrer lexikalischen Kategorie klassifizieren. Man kann auch sagen, dass man ihre Wortart oder ihre Lexemklasse bestimmt. Wortartenbestimmung ist eigentlich ein Teilgebiet der Morphologie. Auch für die syntaktische Analyse einer Phrase oder eines Satzes kann die Klassifikation der Wortarten aber ein wichtiger erster Schritt sein. Die Angehörigen einer bestimmten Klasse erfüllen gemeinsame semantische Kriterien (mit vielen Ausnahmen) und verhalten sich grammatikalisch ähnlich, d.h. sie flektieren gleich und haben ähnliche morphlogische Eigenschaften. Die Duden-Grammatik unterscheidet grob folgende Wortarten: - Verben (V), die nach Person, Numerus, Tempus und Modus flektieren. Man spricht bei dieser Art von Flexion von Konjugation.
- Nomina (N,) sind Substantive, die nach Numerus, Kasus und ihrem lexikalisch festgelegten Genus flektieren. Diese Form der Flexion nennt sich Deklination.
- Adjektive (Adj), die nach Numerus, Genus und Kasus dekliniert werden. Das Genus eines Adjektivs ist vom Genus des Bezugsnomens abhängig. Bei Adjektiven ist (mit einigen semantischen Einschränkungen) zusätzlich eine Komparation(Steigerung) möglich.
- Pronomen (zu den N gehörend), die nach Person (teilweise), Numerus, Genus und Kasus dekliniert werden.
- Nichtflektierbare, die grammatikalisch unveränderbar sind.
Zu den Nichtflektierbaren gehören: Präpositionen (Pr, je nach Position Prä- und Postpositionen), Konjunktionen (K, koordinierende und subordinierende), Adverben (Adv) und Partikeln (Part). Bei dieser Klasse ist der syntaktische Gebrauch nicht immer einfach zu bestimmen.
Zur Klassifizierung von Wortarten gibt es verschiedene Möglichkeiten: Klassifizierung lexikalischer Kategorien
Zitierte Literatur Duden, Der (2005). Die Grammatik, Band 4. 7. Aufl. Mannheim et al.
Netaya Lotze
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erstellt: 23.01.2011
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aktualisiert: 24.01.2011
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