NEUDer Deutschunterricht

»Der Deutschunterricht«: Hefte zum Thema

Im Folgenden finden Sie Hefte der Fachzeitschrift »Der Deutschunterricht«, die von und mit dem redaktionellen Mitglied Peter Schlobinski und/oder Torsten Siever herausgegeben worden sind und im Themenbereich der Website liegen. Wenn Sie Anregungen, Kritik oder Vorschläge für ein Themenheft haben, wenden Sie sich gern an Peter Schlobinski. Forumsbeiträge sind themenunabhängig und können jederzeit gern bei Torsten Siever eingereicht werden (mehr).

Bisher sind folgende Hefte im Themenbereich erschienen:

NEU Heft 2/2017: Kontroversen in der Deutschdidaktik

herausgegeben von Kilian, JörgEva NeulandJoachim PfeifferPeter SchlobinskimMichael Staiger

CoverEin Blick in aktuelle Einführungen in die Deutschdidaktik offenbart die Fülle der Erforschung des Lehrens und Lernens deutscher Sprache und Literatur (vgl. auch die Rezensionen im Forum dieses DU-Heftes); Stichwörter wie PISA, IGLU, DESI, Kompetenz, Bildungsstandard, Inklusion, G8, G9 deuten quer dazu die Weite des Feldes an. Die deutschdidaktischen Tagungen weisen zum Teil zahlreiche Sektionen mit Vorträgen, Workshops, Posterausstellungen in einem Umfang in dreistelliger Höhe auf. In Fachzeitschriften und Sammelbänden werden die Ergebnisse für die wissenschaftliche Öffentlichkeit publiziert, in Einführungen für das Lehramtsstudium aufbereitet und – oft mit Verzug – in Schulbüchern für den Deutschunterricht methodisch modelliert.
Betrachtet man dieses wissenschaftliche Handlungsfeld Deutschdidaktik als Diskurs, so kann man untersuchen, welche Handlungsbeteiligte mit welchen Handlungen wann in welcher Weise wirken, um Deutschdidaktik zu konstituieren. Bedeutsame Wegmarken diskursiven Handelns sind grundsätzlich in Kontroversen greifbar. Hier stoßen Positionen und Positionierungen im Diskurs aufeinander und deuten sich Richtungen an. Kulminationszeiten solcher Kontroversen hat es in der noch jungen Geschichte der Deutschdidaktik stets gegeben, und es deutet vieles darauf hin, dass aktuell eine solche Kulmination an Kontroversen der Deutschdidaktik zu beobachten ist.
Das vorliegende DU-Heft greift diesen Eindruck auf und bringt vier aktuelle Kontroversen der Deutschdidaktik zur Darstellung. Es versteht sich zugleich als Einladung zu weiteren Stellungnahmen und zur Fortführung fachtheoretischer und fachpolitischer Kontroversen.
 

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Heft 5/2016: Digitale Literatur und elektronisches Lesen

herausgegeben von Staiger, Michael

CoverDie Digitalisierung ist der Ausgangspunkt und die Basis der gegenwärtigen Medienkultur. Sie erfasst längst alle privaten und gesellschaftlichen Lebensbereiche und hat auch vor der Literatur und ihrem Leitmedium Buch nicht Halt gemacht. Ihre Konsequenzen auf das Handlungssystem Literatur sind weitreichend, denn sie betreffen alle Ebenen der literarischen Kommunikation. So bringt computer- und netzbasiertes literarisches Schreiben neue Autorschaftskonzepte hervor und es entstehen medienkonvergente Darstellungs- und Erzählformen (z. B. in Enhanced E-Books oder Lese-Apps). Mit der Digitalisierung verändert sich zudem die Rezeption von literarischen Texten, denn das Lesen am Bildschirm unterscheidet sich sowohl in technischer als auch in kognitiver Hinsicht vom Lesen in gedruckten Büchern. Tiefgreifende Konsequenzen zeigen sich auch in der Literaturdistribution, hier konkurriert nicht nur der stationäre mit dem Internet-Buchhandel, sondern zunehmend auch der Buchverlag mit dem Self-Publisher. Literaturkritik findet heute nicht mehr nur in den Feuilletons der Printpresse statt, sondern vermehrt online in Literaturforen und in Form von Kundenrezensionen. Nicht zuletzt eröffnen digitale Textsammlungen interessante neue Perspektiven für die literaturwissenschaftliche Textanalyse.
 

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Heft 1/2016: Nomen (non) est omen – Namenkunde

herausgegeben von Ewels, Andrea-EvaPeter Schlobinskim

CoverSpannend, lehrreich, interessant: die Namenkunde. 1957 erschien im Deutschunterrichtein Themenheft dazu. Wenn wir nahezu sechzig Jahren später wieder ein Onomastik-Heft herausgeben, dann hat dies gute Gründe. Das Thema ist immer noch aktuell und sehr populär. Die Frage nach der Herkunft seines Vor- oder Familiennamens hat sich wohl jeder schon einmal gestellt. Es gibt aber einen zweiten wichtigen Grund: Die moderne Namenforschung hat sich anderen Namenarten und -klassen und offenen Forschungsthemen zugewandt. Und so geht es in diesem Heft nicht nur um klassische Personennamen (Anthroponyme) und Ortsnamen (Toponyme), sondern auch um Tiernamen, um Nicknamen in der Netzkommunikation und um Spitznamen, Bandnamen deutscher Musikgruppen, Vereinsnamen, Namen in Science-Fiction und sprechende Namen in der Literatur. Namen bieten, so haben es die drei Heft-Beiträger/-innen Damaris Nübling, Rita Heuser und Fabian Fahlbusch an anderer Stelle formuliert, „den idealen Einstieg in Linguistik und Sprachgeschichte. Namen sind allgegenwärtig, und zu ihrer Analyse können die Schüler/-innen an linguistische Fachbegriffe und Methoden herangeführt werden.“ Wir sind sicher, dass dieses Heft den formulierten Anspruch erfüllen kann und dass darüber hinaus die Themen für vielfältige Teilgebiete der Linguistik (Soziolinguistik, Psycholinguistik, Semantik) einen Anschluss bieten. Wir wünschen Ihnen eine spannende Erkundungstour durch das Reich der Namenforschung.
 

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Heft 3/2014: Schulgrammatik - Grammatik in der Schule

herausgegeben von Schlobinski, PetermOliver Stenschke

CoverDass Grammatik im Deutschunterricht nicht gerade beliebt ist, kann man allenthalben hören, sehr zum Ärger der Sprachwissenschaftler. Dabei kommt in den Kompetenzfestschreibungen der Grammatik ein zentraler Stellenwert zu. So formulieren die Bildungsstandards Deutsch für die Allgemeine Hochschulreife den Anspruch, dass Schülerinnen und Schüler Texte orthografisch und grammatisch korrekt sowie fachsprachlich präzise, prägnant und stilistisch angemessen verfassen können. Und sie sollen im Rahmen der Reflexion von Sprache und Sprachgebrauch Grammatikwissen funktional anwenden können. Dies betrifft die Auseinandersetzung mit literarischen Texten ebenso wie mit Sachtexten, aber auch mit umgangssprachlichen Diskursen (Stichwort: Jugendsprache) und Texten in neuen Medien.
Ziel dieses Heftes ist es nicht, hierzu eine normativ fundierte Position zu formulieren, sondern anhand von konkreten Beispielen Anregungen zu geben, welche praktische Bedeutung Grammatik in der Schule hat. Die Perspektive einer funktionalen Sprachbetrachtung und funktionaler Grammatikansätze nehmen hierbei aus den für Schule definierten Anforderungen eine besondere Stellung ein.
 

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Heft 6/2012: Sprache und Kommunikation im Web 2.0

herausgegeben von Schlobinski, PetermTorsten Sieverm

CoverDie rasante Entwicklung der digitalen Medien und ihre Bedeutung für Jugendliche bleiben immer noch weitgehend unbeachtet im Deutschunterricht. Von vielen Lehrkräften wird der Interneteinsatz immer noch als etwas Aufwändiges wahrgenommen, der im Zweifelsfall keinen Mehrwert generiert und mit vielen Unsicherheiten verbunden ist. Dabei bietet die digitale Welt zahlreiche Anwendungen für den Unterricht, und gerade die Entwicklungen zum Web 2.0 ist für den Deutschunterricht eine Herausforderung mit vielen Optionen und Chancen. Mit dem vorliegenden Heft wollen die Herausgeber dazu einladen, die Web-2.0-Welt in die Unterrichtswelt einzubeziehen, wobei zwei Grundaspekte im Vordergrund stehen: 1. Kommunikationsformen und ihre sprachlichen Dimensionen bzw. die Text-Bild-Beziehungen sowie 2. Wissensorganisation und Lernen im bzw. mit dem Netz.
 

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Heft 3/2010: Fußball und Sprache

herausgegeben von Burkhardt, ArminPeter Schlobinskim

CoverManfred Bues hat schon 1956 in einem Beitrag für die Zeitschrift Muttersprache gefordert, dass der Sportsprache im Deutschunterricht mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden solle. Diese Ausgabe von "Der Deutschunterricht" ist ein Versuch, diese berechtigte Forderung am Beispiel der Fußballsprache einzulösen.
Fußball ist in Deutschland immer noch die Sportart Nummer 1. Dies umfasst die Organisationsstruktur und die wirtschaftliche Bedeutung ebenso wie die Präsenz in den Medien und den Alltag. Deshalb stehen im Zentrum der Beiträge die Sprache des Fußballs und seine (bzw. deren) Entwicklung sowie einige seiner sozialen und medialen Begleiterscheinungen. Wortschatz, Dialekteinfluss, mediale Inszenierung, Live-Berichterstattung, Fankommunikation und Fangesänge werden linguistisch unter die Lupe genommen.
 

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Heft 5/2009: Sprachverfall

herausgegeben von Schlobinski, Peterm

CoverNicht nur in den Medien ist immer mehr von Sprachverfall die Rede, auch Lehrer klagen nicht selten über einen Sprach- und Bildungsverfall bei Schülern. Die öffentliche Diskussion um das Thema ,Sprachverfall‘ verläuft heftig und intensiv und erreicht die Politik. Die Bedeutung des Themas in der Öffentlichkeit und in Bildungsinstitutionen speziell ist Anlass genug, dieses Thema zum Gegenstand eines DU-Heftes zu machen – natürlich mit einem Fragezeichen versehen. In dem Heft geht es darum, die Debatte aufzunehmen und auf der Folie einer kritisch-analytischen Betrachtung zu reflektieren und Vorurteile zu explizieren. Dass dies für die Sprachreflexion im Deutschunterricht ein geeignetes und wichtiges Thema ist, zeigt sich in den Curricula und Kompetenzbereichen.
 

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Heft 2/2008: Science Fiction

herausgegeben von Kreuzer, StefaniemPeter SchlobinskimOliver Siebold

CoverScience Fiction - ein beliebtes literarisches und filmisches Genre, das lange Zeit wissenschaftlich kaum beachtet wurde. Eine Ursache für die Popularität und die Faszination dieses Genres sind sicherlich die Entwürfe fiktionaler Welten mit fantasievollen technischen Erfindungen, die häufig linguistisch interessante Sprach- und Wortbildungsphänomene aufweisen.

Die Autoren dieser Ausgabe betrachten exeplarisch Phänomene der Science Fiction aus literatur-, film- und sprachwissenschaftlicher Perspektive. Das typische Motiv des künstlichen Menschen wird z.B. an zwei Erzählungen E.T.A. Hofmanns problematisiert, fiktionale Sprachen werden beispielhaft an der Filmreihe "Star-Trek" und George Orwells Roman "1984" untersucht.

Sowohl im Schul- als auch im Universitätskontext können Science Fiction-Texte und -Filme mitunter von lebensweltlicher Bedeutung sein. Dafür stellen Ihnen die Autoren Short Short Storys vor, arbeiten gesellschaftskritische Aspekte der filmischen Space Opera am Beispiel von "Star Wars" heraus und untersuchen Wortbildungsneologismen.


 

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Heft 5/2007: Sprache und Gewalt

herausgegeben von Schlobinski, PetermMichael Tewesm

CoverVerbale Gewalt hat viele Gesichter. Jemanden diffamieren und diskriminieren, im drohen, ihn herabsetzen, ihn mobben, beschimpfen über ihn spotten, ihn verhöhnen, bloß stellen, sich über ihn lsutig machen, ihn verunglimpfen und mit Worten ausgrenzen - all dies sind Formen verbaler Gewalthandlungen. Sich mit diesen Gewaltformen auseinandersetzen, aktuell und in historischen Bezügen, dazu lädt diese Ausgabe von Der Deutschunterricht ein. Nutzen Sie dieses Heft, um ihren Schülern diese Form von Gewalt durch Sprachreflexion bewusst zu machen und vielleicht sogar einen Beitrag dazu zu leisten, dass in Zukunft verbale Gewalt eingedämmt werden kann.
 

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Heft 5/2005: Phraseologismen und ihre Varianten

herausgegeben von Hartmann, DietrichPeter Schlobinskim

CoverIdiomatische Wendungen, geflügelte Worte, Zitate und Slogans etc. sind ein fester Bestandteil einer Sprache und haben in verschiedenen Kommunikationsbereichen wichtige Funktionen. Anhand deutscher Rap-Texte wirft Der Deutschunterricht die Frage auf, inwieweit der Gebrauch bestimmter Phraseologismen zur Konstitution eines subkulturellen Stils beiträgt. Der Beitrag "Wenn Werbung Sprüche klopft" untersucht die Funktion von Phraseologismen in Schlagzeilen und Slogans aktueller Anzeigen. Am Beispiel mündlicher und schriftlicher Erzählungen von Grundschülern wird der Erwerb der sprachlichen Form von Phraseologismen auf deren funktionale Verwendung innerhalb des Aufbaus von Erzählungen bezogen. Darüber hinaus beschäftigt sich diese Ausgabe u.a. mit formelhaften Mehrwortverbindungen in der Literatur des Deutschunterrichts.
 

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Heft 5/2004: Sprache und Denken. Neue Perspektiven

herausgegeben von Schlobinski, Peterm

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Heft 2/2002: Medienkommunikation

herausgegeben von Schlobinski, Peterm

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Heft 2/2001: Hypertext – Hyperfiction

herausgegeben von Schlobinski, PetermBeat Suterm

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Heft 1/2000: Internet – Sprache, Literatur und Kommunikation

herausgegeben von Schlobinski, Peterm

CoverDas Internet ist in den 90er Jahren zum Leitmedium der modernen Informationsgesellschaft avanciert. Den schier unendlichen Nutzungsmöglichkeiten steht aber zugleich eine stetig wachsende Unübersichtlichkeit gegenüber. Welchen Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen sich die Germanistik und der Deutschunterricht stellen müssen, wird in medientheoretischen Überlegungen, didaktischen Konzepten und Tipps zur eigenen Erkundung dieses neuen Mediums erörtert.
 

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