NEUAus der Presse

Rätsel des »Weißen Pferdes« gelöst?

Das berühmte Weiße Pferd von Uffington war vielleicht doch kein bloßes Stammeszeichen.

Das »das in den weißen Kalkstein gescharrte Portrait eines Pferdes ist 110 Meter lang und damit eines der größten Geoglyphen Europas. Wann[] genau es entstand und wer es erschuf, ist bis heute unbekannt. Archäologen vermuten aber, dass es aus der späten Bronzezeit oder frühen Eisenzeit stammt und damit mehr als 2.500 Jahre alt ist.« Der Archäologe Joshua Pollard von der University of Southampton »hat die Lage und den Kontext des Pferdes genau untersucht und dabei gleich mehrere Indizien gegen die gängige Stammeszeichen-Theorie und für eine eher rituell-religiöse Bedeutung des Weißen Pferdes entdeckt. [...] Das Weiße Pferd stellt kein Stammeszeichen dar, sondern ist ein sogenanntes ›Sonnenpferd‹ – ein in der europäischen Bronzezeit weitverbreitetes religiöses Symbol. Es repräsentierte das Pferd, das den mythischen Sonnenwagen zog.« [heute 07:24 ps; Quelle: scinexx]

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Tagungsdaten: am 21. und 22. April 2017 im Leibnizhaus.


ConferenceViNM 2017

Visualizing (in) the new media

Logo What's up, Deutschland Im November 2017 veranstalten die Universitäten Neuenburg, Zürich und Bern im Rahmen des SNF-Projekts What's up, Switzerland? die erste internationale Konferenz, die den Schwerpunkt auf das Thema "Visuelle Kommunikation in den neuen Medien/über die neuen Medien legt. Mehr Informationen finden Sie auf der Tagungs-Website: http://www2.unine.ch/vinm2017

Das Poster mit dem Call for Papers (bis Februar 2017) finden Sie hier (PDF).

NEUOrthografie

Tipp: tschüs oder tschüss?
Fotobeweis

Wie sagt man eigentlich zum Abschied? Heißt es »Tschüss«, »Tschüs«, »tschüss« oder »tschüs« sagen? Alle vier Varianten sind korrekt! Vom Duden bevorzugt werden jedoch die beiden großgeschriebenen Formen. Das Wort stammt übrigens aus dem Niederdeutschen (adjüs) und geht auf das spanische »adiós« (zu Gott) zurück. (24.04.2017)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

NEUdruckreif

Networx 76

Judith Huber et al. beschäftigen sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 76 mit dem Thema »SMS-Kommunikation im mehrsprachigen Raum. Schriftsprachliche Variation deutschsprachiger SMS-Nutzer/-innen in Südtirol«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

gedruckt

SMI-Band 9

Der Band »Chatbots. Eine linguistische Analyse« von Netaya Lotze ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




Publikation im Fokus

Social Network Sites

Der Beitrag "Social Network Sites" analysiert Erscheinungsform, Struktur und Genese dieser vor allem bei Jugendlichen beliebten Anwendungsplattformen. SNS geben Informationen über Beziehungen zwischen Personen, wobei sich die bisherige Trennung von privater und öffentlicher Kommunikation auflöst. Unmittelbare Ausdrucksformen im virtuellen Raum werden ermöglicht. Für die User eröffnen sich neue Möglichkeiten zu individueller Selbstdarstellung und zur aktiven Gestaltung von sozialen Beziehungen. Gleichzeitig drohen ihnen Risiken, da ihre Daten nicht nur von ihren "Freunden" eingesehen werden können, da die Betreiber der Plattformen wiederum das Interesse haben, ihre Investitionen zu amortisieren. Der Autor stellt somit mögliche Risiken für jugendliche Nutzer fest, sein Hauptaugenmerk gilt aber der produktiven Dimension der Social Network Sites, d. h. der mit ihnen verbundene Chance, an der Kernnarration der Identität zu arbeiten sowie der Möglichkeit, das persönliche soziale Kapital zu erweitern. Das besondere Augenmerk gilt dem Lebensstilaspekt (Identitätsarbeit) und der Sozialkapitaltheorie ('Stärke der schwachen Beziehung' nach Mark Granovetter). mehr

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Neue Publikationen zum Thema

Qian, HuaCraig R. Scott (2007). »Anonymity and Self-Disclosure on Weblogs«. Aufsatz in der Zeitschrift Journal of Computer-Mediated Communication . mehr

Źebrowska, Ewa (2013). Text - Bild - Hypertext. Frankfurt am Main: Peter Lang. mehr

Prommer, ElisabethUlrich Hienzsch (2003). »Die Dean-Netroots - Die Organisation von interpersonaler Kommunikation durch das Web«. Aufsatz im Sammelband Mediennutzung in konvergierenden Medienumgebungen. mehr


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Ein Corpus eindeutig als solcher identifizierter Fake News wäre extrem hilfreich!
Donnerstag, 5. Januar 2017 middelrath über /de/medienanalyse/corpora/
Ich bezweifle sehr stark, dass durch ein Smartphone-Verbot im Unterricht gleich der Untergang des digitalen Abendlandes (im Schulwesen) droht, wie Dr. Bernhard Rohleder befürchtet. Zum Einen dürfte sich die Nutzung digitaler Medien im Schulunterricht wohl (hoffentlich!) nicht nur auf das Smartphone beschränken. Zum Anderen sollte das Training von Medienkompetenz bei Schülern auch beinhalten, wann mal Pause ist mit ständiger Erreichbarkeit und Ablenkung.
Mittwoch, 30. November 2016 mathias über /de/news/2016113067794.aspx
Sehr gut umgesetzt!
Montag, 2. Mai 2016 sugeis über /de/websprache/2.0/wasgehtapp.aspx