NEUAus der Presse

Jeder Siebte sucht Rat im Netz

»Was tun gegen Hustenreiz?« oder »Sind meine Werte im Normalbereich?«: In Internetforen oder Blogs findet man so gut wie jede Frage zur Gesundheit, die man sich vorstellen kann – samt Antworten aus der Community.

Wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom[] zeigt, ist diese Form des Austauschs über Gesundheitsthemen bei Internetnutzern durchaus beliebt. Demnach haben sich 14 Prozent aller Internetnutzer schon mal in Foren oder Blogs mit anderen Nutzern über Krankheiten ausgetauscht, 6 Prozent sogar mehrfach oder häufig. Der Anteil reiner Leser dürfte noch weitaus höher liegen. Inzwischen gibt es zu beinahe jeder Krankheit einschlägige Foren oder Blogs im Internet, auf denen Betroffene meist anonym ihre Erfahrungen miteinander teilen und sich Empfehlungen geben – offenbar mit einigem Nutzen. So sagt jeder zweite Nutzer von Gesundheits-Foren bzw. –Blogs (54 Prozent): »Durch den Austausch mit anderen Nutzern fühle ich mich weniger allein mit meinen gesundheitlichen Problemen.« Fast jeder Dritte (31 Prozent) hat durch den Austausch mit anderen schon wertvolle Gesundheitstipps bekommen. »Für kranke Menschen kann der Kontakt zu anderen Betroffenen sehr wertvoll sein«, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. »Gerade bei seltenen Erkrankungen oder ausbleibendem Behandlungserfolg ist das Internet eine ideale Möglichkeit, um Leidensgenossen zu finden. Den Arztbesuch können Ratschläge von Laien in aller Regel aber nicht ersetzen.« Insbesondere ältere Menschen suchen Rat auf entsprechenden Websites: Von den Internetnutzern ab 65 Jahren haben sich schon 26 Prozent in Foren oder Blogs mit anderen ausgetauscht, bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 14 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen 13 Prozent und bei den 14- bis 29-Jährigen 14 Prozent. Zudem konsultieren Frauen mit 17 Prozent tendenziell häufiger entsprechende Websites als Männer mit 11 Prozent. [gestern 05:57 si; Quelle: Bitkom]

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ConferenceViNM 2017

Visualizing (in) the new media

Logo What's up, Deutschland Im November 2017 veranstalten die Universitäten Neuenburg, Zürich und Bern im Rahmen des SNF-Projekts What's up, Switzerland? die erste internationale Konferenz, die den Schwerpunkt auf das Thema "Visuelle Kommunikation in den neuen Medien/über die neuen Medien legt. Mehr Informationen finden Sie auf der Tagungs-Website: http://www2.unine.ch/vinm2017

Das Poster mit dem Call for Papers (bis Februar 2017) finden Sie hier (PDF).

NEUOrthografie

Tipp: Oh, wie schön ist Rechtschreibung!

Die Interjektion »oh« wird einerseits als Ausruf der Überraschung oder der Verwunderung (»Oh, wie toll!«, »Oh, wie furchtbar!«), andererseits als Ausruf der Ablehnung oder der Zurückweisung (»Oh, wie mich das nervt!«, »Oh, diese Rechtschreibregeln!« verwendet. In Verbindung mit anderen Wörtern wird die Interjektion meist ohne »h« geschrieben: »O nein!«, »O Gott!«, »O Wunder!«. Steht die Interjektion alleine oder wird sie betont (also mit Langvokal), dann schreibt man sie meist mit »h«. (26.09.2016)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

NEUdruckreif

Networx 75

Aline Meili beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 75 mit dem Thema »Schriftliche Alltagskommunikation gehörloser Personen in der Deutschschweiz. Eine qualitative Korpusanalyse von WhatsApp-Nachrichten«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

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SMI-Band 8

Der Band »Multimodale Kommunikation im Social Web. Forschungsansätze und Analysen zu Text-Bild-Relationen« von Christina Margrit Siever ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

Kennen Sie eigentlich das Wort Sexting? Testen Sie unsere kleinen Wörterbücher zur Linguistik (1222 Lemmata), zu Medien/Technik (803) und zum Berlinischen (2273).

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Digitalität und Literalität. Zur Zukunft der Literatur

Schwanengesänge sind publikumswirksam, Ankündigungen revolutionärer Umbrüche nicht minder. Beide ,Textsorten’ prägen seit jeher das Bild der öffentlichen Diskussion über die Zukunft der Literatur im Medien-Zeitalter. Solchen pessimistischen und euphorischen Extremen setzen diejenigen, die mit Literatur und den neuen Medien arbeiten, in der Regel eine gelassenere und pragmatischere Sicht auf die Dinge entgegen. Ihr folgend sucht das vorliegende Buchnach Antworten auf die Frage, wie die Literatur der Zukunft aussehen könnte. mehr

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Meister, Jan Christoph (2005). »Projekt Computerphilologie. Über Geschichte, Verfahren und Theorie rechnergestützter Literaturwissenschaft«. Aufsatz im Sammelband Digitalität und Literalität. Zur Zukunft der Literatur. online lesbar

Gradmann, Stefan (2005). »Gibt es ,Digitale Bibliotheken'? Wird es sie jemals geben? Zu den Grenzen einer allzu populären Metapher «. Aufsatz im Sammelband Digitalität und Literalität. Zur Zukunft der Literatur. online lesbar

Lange, Tanja (2005). »Vernetzte Wissenschaft? Zu Perspektiven computerunterstützter Kollaboration für Forschung und Lehre in den Geisteswissenschaften «. Aufsatz im Sammelband Digitalität und Literalität. Zur Zukunft der Literatur. online lesbar


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Montag, 2. Mai 2016 sugeis über /de/websprache/2.0/wasgehtapp.aspx
Die Seite gefällt mir sehr gut. Aber.. da ich nicht Muttersprachlerin bin, fehlen mir sehr die Artikel bei den Substantiven. Ich hoffe das wird berücksichtigt und weiter bearbeitet. Danke im Voraus. MfG Jasja
Samstag, 12. März 2016 Jasja über /de/members/
Witzig :-))
Donnerstag, 19. November 2015 Galahad1888 über /de/aktionen/2008/jubilaeum/podcast.aspx