NEUAus der Presse

Vielspielen mit Freunden wenig bedenklich

Auch wenn ein Teenager über vier Stunden pro Tag spielt, müssen Eltern nicht gleich den Teufel an die Wand malen

»Wenn Teenager mehr als vier Stunden täglich mit Games verbringen, ist das zwar nicht ideal. Doch solange sie beispielsweise über soziale Medien oder Chats auch intensive Kontakte mit Freunden pflegen, eliminiert das potenzielle Risiken weitgehend. Das legt eine Studie unter Führung der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health nahe. Vielspielen mit Freunden ist demnach womöglich einfach nur normal. [...] Das Team hat für die Studie Daten untersucht, die 2009 bis 2012 im Rahmen einer jährlichen Befragung von knapp 10.000 Teenagern in den Niederlanden erhoben wurden. Bei der Analyse haben sie sich auf Vielspieler konzentriert und diese getrennt in jene, die online auch viele soziale Kontakte haben, und jene, die das nicht tun. Dabei hat sich gezeigt, dass gute Online-Freunde offenbar viel bringen. Beispielsweise seien männliche Vielspieler, die sehr gute Freundschaften pflegen, den Forschern zufolge vor depressiven Symptomen, wie sie bei Vielspielern typisch sind, offenbar gefeit.2 [heute 08:47 ps; Quelle: pressetext [T. Pichler]]

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ConferenceTagung 2017

Sprachkultur im 21. Jahrhundert

Logo GfdS Im April 2017 findet in Hannover in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) eine Tagung zum Thema »Sprachkultur im 21. Jahrhundert« statt. Alle Vorträge, weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Tagungsdaten: am 21. und 22. April 2017 im Leibnizhaus.


ConferenceViNM 2017

Visualizing (in) the new media

Logo What's up, Deutschland Im November 2017 veranstalten die Universitäten Neuenburg, Zürich und Bern im Rahmen des SNF-Projekts What's up, Switzerland? die erste internationale Konferenz, die den Schwerpunkt auf das Thema "Visuelle Kommunikation in den neuen Medien/über die neuen Medien legt. Mehr Informationen finden Sie auf der Tagungs-Website: http://www2.unine.ch/vinm2017

Das Poster mit dem Call for Papers (bis Februar 2017) finden Sie hier (PDF).

NEUOrthografie

Tipp: Zuviel oder zu viel?
Fotobeweis

Manchmal kriegt man beim Korrigieren einfach zu viel: Es gibt Leute, die schreiben tatsächlich »zuviel« in einem Wort, was nicht korrekt ist. Früher jedoch, d. h. vor der Rechtschreibreform 1996, war »zuviel« die richtige Schreibweise, und so hat man natürlich Verständnis für diesen Fehler. Heutzutage jedoch gilt: Unabhängig davon, wie betont oder flektiert wird, »zu viel« wird stets getrennt geschrieben: »Es war für den Mörder zu viel des Guten, der Ermordete wusste zu viel. Der Täter hinterließ am Tatort jedoch zu viele Spuren und wurde dummerweise damit überführt.« Ist Rechtschreibung nicht spannend wie ein Krimi? (16.01.2017)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

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Networx 75

Aline Meili beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 75 mit dem Thema »Schriftliche Alltagskommunikation gehörloser Personen in der Deutschschweiz. Eine qualitative Korpusanalyse von WhatsApp-Nachrichten«. mehr

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SMI-Band 9

Der Band »Chatbots. Eine linguistische Analyse« von Netaya Lotze ist da! mehr

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Wörterbücher

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

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NEUPublikation im Fokus

Identity constructions in multilingual advertising

Contemporary social identities are hybrid and complex, and the media play a crucial role in their construction. A shift from political identities based on citizenship to economic ones based on participation in a global consumer market can be observed, together with a concomitant shift from monolingual practices to multilingual and English-dominant ones. This transformation is here explored in a corpus of German advertisements. Multilingual advertisements accounted for 60–70% of all advertisements released on various television networks and in two national newspapers in 1999. The subject positions that are created by multilingual narrators and multilingual narratees are characterized by drawing on the Bakhtinian concept of dialogism, and on point-of-view more generally. In order to test the acceptance of or resistance to these identity constructions outside the discourse of commercial advertising, the uses of multilingualism in nonprofit and personal advertising are also explored. All these discourses valorize German–English bilingualism and set[] it up as the strongest linguistic currency for the German business elite. mehr

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Bauer, Hans H.Christian FischerRalf Mäder (2003). »Determinanten der Wirkung von Online-Markenkommunikation«. Aufsatz in der Zeitschrift Marketing. Zeitschrift für Forschung und Praxis. mehr

Martin, Elizabeth (2002). »Mixing English in French advertising«. Aufsatz in der Zeitschrift World Englishes. mehr

Piller, Ingrid (2000). »Multilingualism and the Modes of TV Advertising«. Aufsatz im Sammelband English Media Texts – Past and Present Language and textual structure. mehr


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Ein Corpus eindeutig als solcher identifizierter Fake News wäre extrem hilfreich!
Donnerstag, 5. Januar 2017 middelrath über /de/medienanalyse/corpora/
Ich bezweifle sehr stark, dass durch ein Smartphone-Verbot im Unterricht gleich der Untergang des digitalen Abendlandes (im Schulwesen) droht, wie Dr. Bernhard Rohleder befürchtet. Zum Einen dürfte sich die Nutzung digitaler Medien im Schulunterricht wohl (hoffentlich!) nicht nur auf das Smartphone beschränken. Zum Anderen sollte das Training von Medienkompetenz bei Schülern auch beinhalten, wann mal Pause ist mit ständiger Erreichbarkeit und Ablenkung.
Mittwoch, 30. November 2016 mathias über /de/news/2016113067794.aspx
Sehr gut umgesetzt!
Montag, 2. Mai 2016 sugeis über /de/websprache/2.0/wasgehtapp.aspx