NEUAus der Presse

Kritik an sexistischem Hetero-Osterhasen

Niederländischer Werbeclip sorgt im Web für viele erhitzte Gemüter.

»Die niederländische Kaufhauskette Hema sieht sich aufgrund ihres aktuellen Oster-Werbespots mit einer vierköpfigen Hasenfamilie im Kreuzfeuer der Kritik. Der Grund für die Sexismus-Vorwürfe: Frau Hase wirft sich für die Kamera in aufreizende Posen[]. Manche stoßen sich aber auch daran, dass es überhaupt eine ganz normale Hasenfamilie ist. So beschwert sich eine Twitter[]-Nutzerin: ›Wer sagt, dass der Osterhase hetero ist?‹ [...] Noch schärfer ist die Kritik daran, dass sich Juliette, die Hasenfrau, im Verlauf des Clips auch – voll bekleidet zwar, aber doch – in typische Glamour-Model-Posen wirft. Sie sei ›das Häschen, nach dem alle Männer verrückt sind‹, kritisiert daher beispielsweise die Journalistin und GroenLinks-Politikerin Mirjam de Rijk. Die Kampagne ist ihrer Ansicht nach ›rundum sexistisch‹.« [gestern 08:44 ps; Quelle: pressetext [T. Pichler]]

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ConferenceTagung 2017

Sprachkultur im 21. Jahrhundert

Logo GfdS Im April 2017 findet in Hannover in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) eine Tagung zum Thema »Sprachkultur im 21. Jahrhundert« statt. Alle Vorträge, weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Tagungsdaten: am 21. und 22. April 2017 im Leibnizhaus.


ConferenceViNM 2017

Visualizing (in) the new media

Logo What's up, Deutschland Im November 2017 veranstalten die Universitäten Neuenburg, Zürich und Bern im Rahmen des SNF-Projekts What's up, Switzerland? die erste internationale Konferenz, die den Schwerpunkt auf das Thema "Visuelle Kommunikation in den neuen Medien/über die neuen Medien legt. Mehr Informationen finden Sie auf der Tagungs-Website: http://www2.unine.ch/vinm2017

Das Poster mit dem Call for Papers (bis Februar 2017) finden Sie hier (PDF).

NEUOrthografie

Tipp: hundertprozentig, 100-prozentig, 100 %ig, 100%ig
100 %

Bei manchen Dingen ist man sich hundertprozentig sicher, bei anderen nicht so ganz. Wie wird zum Beispiel »hundertprozentig« geschrieben, wenn man die Ziffer 100 verwenden will? Es gibt zwei Möglichkeiten, einmal wird das Prozentzeichen ausgeschrieben, einmal nicht: 1) 100-prozentig und 2) 100%ig /100 %ig. Im ersten Fall muss ein Bindestrich gesetzt werden, da Zusammensetzungen mit einzelnen Buchstaben oder Ziffern immer mit Bindestrich verbunden werden. Im zweiten Fall wird laut dem Rechtschreib-Duden kein Leerzeichen verwendet, im Duden-Universalwörterbuch findet sich zudem die Variante 100 %ig. Mit Leerzeichen geschrieben werden muss auf jeden Fall, wenn man die Prozentangabe »100 %" macht. Hier empfiehlt es sich, ein geschütztes Leerzeichen zu setzen, damit nicht versehentlich ein Umbruch an dieser Stelle im Text auftritt. Übrigens: Man kann sich sogar mehr als hundertprozentig sicher sein, nämlich hundertfünfzigprozentig oder gar tausendprozentig! Diese Wörter werden umgangssprachlich in der Bedeutung »sehr stark ausgeprägt«, »äußerst groß«, »übertrieben« oder »fanatisch« verwendet. (27.03.2017)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

NEUdruckreif

Networx 76

Judith Huber et al. beschäftigen sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 76 mit dem Thema »SMS-Kommunikation im mehrsprachigen Raum. Schriftsprachliche Variation deutschsprachiger SMS-Nutzer/-innen in Südtirol«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

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SMI-Band 9

Der Band »Chatbots. Eine linguistische Analyse« von Netaya Lotze ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Social Network Sites

Der Beitrag "Social Network Sites" analysiert Erscheinungsform, Struktur und Genese dieser vor allem bei Jugendlichen beliebten Anwendungsplattformen. SNS geben Informationen über Beziehungen zwischen Personen, wobei sich die bisherige Trennung von privater und öffentlicher Kommunikation auflöst. Unmittelbare Ausdrucksformen im virtuellen Raum werden ermöglicht. Für die User eröffnen sich neue Möglichkeiten zu individueller Selbstdarstellung und zur aktiven Gestaltung von sozialen Beziehungen. Gleichzeitig drohen ihnen Risiken, da ihre Daten nicht nur von ihren "Freunden" eingesehen werden können, da die Betreiber der Plattformen wiederum das Interesse haben, ihre Investitionen zu amortisieren. Der Autor stellt somit mögliche Risiken für jugendliche Nutzer fest, sein Hauptaugenmerk gilt aber der produktiven Dimension der Social Network Sites, d. h. der mit ihnen verbundene Chance, an der Kernnarration der Identität zu arbeiten sowie der Möglichkeit, das persönliche soziale Kapital zu erweitern. Das besondere Augenmerk gilt dem Lebensstilaspekt (Identitätsarbeit) und der Sozialkapitaltheorie ('Stärke der schwachen Beziehung' nach Mark Granovetter). mehr

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Qian, HuaCraig R. Scott (2007). »Anonymity and Self-Disclosure on Weblogs«. Aufsatz in der Zeitschrift Journal of Computer-Mediated Communication . mehr

Źebrowska, Ewa (2013). Text - Bild - Hypertext. Frankfurt am Main: Peter Lang. mehr

Prommer, ElisabethUlrich Hienzsch (2003). »Die Dean-Netroots - Die Organisation von interpersonaler Kommunikation durch das Web«. Aufsatz im Sammelband Mediennutzung in konvergierenden Medienumgebungen. mehr


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Ein Corpus eindeutig als solcher identifizierter Fake News wäre extrem hilfreich!
Donnerstag, 5. Januar 2017 middelrath über /de/medienanalyse/corpora/
Ich bezweifle sehr stark, dass durch ein Smartphone-Verbot im Unterricht gleich der Untergang des digitalen Abendlandes (im Schulwesen) droht, wie Dr. Bernhard Rohleder befürchtet. Zum Einen dürfte sich die Nutzung digitaler Medien im Schulunterricht wohl (hoffentlich!) nicht nur auf das Smartphone beschränken. Zum Anderen sollte das Training von Medienkompetenz bei Schülern auch beinhalten, wann mal Pause ist mit ständiger Erreichbarkeit und Ablenkung.
Mittwoch, 30. November 2016 mathias über /de/news/2016113067794.aspx
Sehr gut umgesetzt!
Montag, 2. Mai 2016 sugeis über /de/websprache/2.0/wasgehtapp.aspx