NEUAus der Presse

Stottern: Stoppsignale verhindern flüssiges Sprechen

Verstärkte Faserverbindung im Gehirn hemmt Sprechprozesse.

»Der Ursache des Stotterns auf der Spur: Forscher haben herausgefunden, dass ein überaktives Netzwerk im vorderen Bereich des Gehirns eine wesentliche Rolle beim Stottern spielen könnte. [...] Innerhalb des hyperaktiven rechten Netzwerks gibt es eine Faserbahn, die bei den Betroffenen deutlich stärker ausgebildet ist, als bei Teilnehmern ohne Sprechprobleme. ›Je stärker der sogenannte Frontale Aslant Trakt war, desto schwerer war das Stottern ausprägt‹, berichtet Neef. Aus früheren Studien ist bekannt, dass diese Verbindung eine wichtige Rolle bei der Feinabstimmung von Signalen spielt, die Bewegungen hemmen. ›Sie ist bei allen Menschen immer dann besonders aktiv, wenn wir Bewegungen wie Hand- oder Sprechbewegungen stoppen‹, erklärt[] die Neurowissenschaftlerin. ›Die übermäßige Aktivität dieses Netzwerkes und seine stärkeren Verbindungen könnten darauf hindeuten, dass die eigentliche Ursache des Stotterns darin liegt, dass Sprechbewegungen zu stark gehemmt werden‹.« [heute 12:52 ps; Quelle: scinexx]

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Wer kleine Kinder hat, kennt sicherlich das Wort »quengeln«. Es bedeutet, dass Kinder (oder Erwachsene ;-) ) immer wieder mit Wünschen oder Klagen ungeduldig zu etwas drängen. Etymologisch stammt das Wort wahrscheinlich vom mittelhochdeutschen Wort »twengen« bzw. mittelniederdeutschen »dwengen« ab, was so viel wie »zwängen« oder »(be)drängen« bedeutet. Im Gegensatz zu »drängen« oder »drängeln« wir jedoch »quängeln« nicht mit »ä« geschrieben; korrekt ist nur »quengeln« und analog dazu »quengelig«. (11.12.2017)

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»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

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Textphänomen »Procap-Text« – Untersuchungen zu einer neuen internetbasierten Textsorte in Userprofilen am Beispiel der WhatsApp Info

Diese Arbeit untersucht ein neuartiges Textphänomen internetbasierter Plattformen. Hierfür klären die ersten beiden Kapitel zunächst die text- und medienlinguistische Perspektive, um u. a. darzulegen, in welcher Weise sich neue Textsorten etablieren und inwiefern digitale Medien heutzutage die Möglichkeiten der Textproduktion verändern. Auf dieser Grundlage wird der Begriff des »Profile based caption text« (Procap-Text) eingeführt. Hierbei handelt es sich um ein monologisch ausgerichtetes, zeichenbegrenztes Textfeld auf unterschiedlichen Plattformen (z. B. WhatsApp[], Instagram, Skype[], Twitter[], Slack), das im Frontend in der Regel unspezifisch als »Status«, »Info«, »Über dich« etc. bezeichnet wird und als Teil des Userprofils dazu dient, eine kurze Äußerung oder persönliche Information zu verfassen. Nach einer theoretischen Systematisierung im dritten Kapitel soll im vierten Kapitel schließlich ein Korpus authentischer »WhatsApp Info«-Texte beispielhaft belegen, wie Procap-Texte von Nutzern in intentionaler, funktioneller, textstilistischer und kodaler Hinsicht realisiert werden. mehr

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Wurth, Theodorm (2017). »Textphänomen ›Procap-Text‹ – Untersuchungen zu einer neuen internetbasierten Textsorte in Userprofilen am Beispiel der WhatsApp Info«. Nr. 78 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Neuland, EvaPeter Schlobinskim (Hg., 2017). Soziolinguistik. (= Der Deutschunterricht, Nr. 4). mehr

Mathias, Alexam (2017). »Von ›Parasiten‹ und anderen ›Schädlingen‹. Feinddiskreditierung rechtspopulistischer und rechtsextremer Bewegungen in Deutschland«. Ein Online-Dokument. online lesbar


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