NEUAus der Presse

3D-Kamera mit 180-Grad-Sicht demnächst im Handel

Die per Crowdfunding finanzierte 3D-Kamera Lucidcam wird bald im regulären Handel erhältlich sein.

»Die 2015 per Crowdfunding[] ermöglichte 3D-Kamera Lucidcam kommt nach langer Wartezeit auf den Markt. Die Kamera mit zwei Objektiven und zwei Sensoren, die ihre Umgebung filmt und dabei Stereoton aufnimmt, ist anders als zuerst geplant nun mit 4K- und nicht nur mit Full-HD-Bildsensoren ausgerüstet. [...] Um statt der 180-Grad-Abdeckung ein sphärisches Rundumvideo aufzunehmen, lassen sich Lucidcams kombinieren. Nach Herstellerangaben unterstützt die Lucidcam mittels WLAN zum Smartphone auch Livestreaming auf Facebook[] und Youtube. Die Kamera verfügt über ein Stereomikrofon, 32 GByte internen Speicher sowie einen MicroSD-Kartenschacht zur Aufzeichnung des Materials.« [heute 08:08 ps; Quelle: golem.de]

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ConferenceViNM 2017

Visualizing (in) the new media

Logo What's up, Deutschland Im November 2017 veranstalten die Universitäten Neuenburg, Zürich und Bern im Rahmen des SNF-Projekts What's up, Switzerland? die erste internationale Konferenz, die den Schwerpunkt auf das Thema "Visuelle Kommunikation in den neuen Medien/über die neuen Medien legt. Mehr Informationen finden Sie auf der Tagungs-Website: http://www2.unine.ch/vinm2017

Das Poster mit dem Call for Papers (bis Februar 2017) finden Sie hier (PDF).

NEUOrthografie

Tipp: partiell und parziell?
Fotobeweis

Es heißt substanziell, potenziell, sequenziell und folglich also auch parziell? Sieht nicht richtig aus? Ist es auch nicht. Zwar sind bei den Formen substantiell, potentiell, sequentiell mit der Rechtschreibreform auch die Varianten mit z zugelassen worden. Allerdings wurde damit die Schreibung transparenter gemacht, da das Stammprinzip Anwendung gefunden hat: Substanz > substanziell, Potenz > potenziell. Und damit ist auch schon die Antwort gegeben: Zu partiell existiert keine Substantivstammform Parz. Es zeigt sich also, dass sich die Ablehnung der Schreibung nicht mit der Herkunft begründen lässt: partiell ist zwar aus dem Französischen (partiel) entlehnt worden. Doch auch potentiell ist über frz. potentiel in die deutsche Sprache eingegangen. Dass sich die Schreibung mit t nicht generell – wo möglich – durchgesetzt hat, ist nicht unbegründet: Neben Potenz gibt es auch das Adjektiv potent. Dennoch ist die z-Schreibung sinnvoll: sequent ist im Duden als veraltet markiert, substant existiert gar nicht. (26.06.2017)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

NEUdruckreif

Networx 77

Peter Schlobinski beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 77 mit dem Thema »Grundzüge von Sprache und Macht«. mehr

Reichen Sie eine zukünftige Networx ein!

gedruckt

SMI-Band 9

Der Band »Chatbots. Eine linguistische Analyse« von Netaya Lotze ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Grundzüge von Sprache und Macht

Es gehört[] zu unserem Alltagsverständnis, dass Sprache das Kommunikationsmittel zwischen Menschen schlechthin, das wesentliche Mittel der Verständigung und des Verstehens ist, und wann[] immer in menschlichen Angelegenheiten ein Übereinkommen oder eine Zustimmung zustande kommt – so brachte es der Sprachwissenschaftler Benjamin Lee Whorf auf den Punkt –, geschieht dies durch sprachliche Prozesse, oder es wird überhaupt nicht erreicht. Erscheinen Sprache und Verständigung als komplementär und durch ein gemeinsames Band verbunden, so Sprache und Macht demgegenüber als in einer gewissen Opposition stehend, als gegensätzlich. Denn: Sprache »is not only an instrument of communication or even knowledge, but also an instrument of power.« (Bourdieu 1977: 648) Inwieweit Sprache mehr als eine Form der Kommunikation und ein Mittel der Macht ist, inwieweit bzw. ob Machtrelationen auf Kommunikation zurückgeführt werden können, dies wird im vorliegenden Beitrag weiter expliziert. Als wesentliche Ansatzpunkte für die hier eingenommene Sichtweise auf Sprache und Macht, die sich aus der Diskussion der unterschiedlichen Ansätze ergeben, wird die Ansicht vertreten, dass Macht relational ist, auf komplexen Interaktionsbeziehungen basiert, als Potenzialität und Realisierung auf unterschiedlichen Skalen lokalisiert werden kann und dass die somit zu beschreibende Welt der Machtbeziehungen sich als ein komplexes und dynamisches System darstellt. Auf der Folie der Diskussion der Searle’schen und Habermas‘schen Positionen und der Sprechhandlungsklassifizierungen werden Direktiva, Deklarativa und Expressiva genauer und zum Abschluss Formen der strategischen Kommunikation: Lügen und Täuschungen näher untersucht. mehr

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NEULiteratur

Neue Publikationen zum Thema

Schlobinski, Peterm (2017). »Grundzüge von Sprache und Macht«. Nr. 77 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar

Kurpiers, Anna-Katharinam (2016). »Das Höchste mal am Horn gepackt«. Zur Emergenz von Stil in themenzentrierten Online-Communities. Bielefeld. online lesbar

Qian, HuaCraig R. Scott (2007). »Anonymity and Self-Disclosure on Weblogs«. Aufsatz in der Zeitschrift Journal of Computer-Mediated Communication . mehr


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Jüngste Kommentare auf der Website

Ein Corpus eindeutig als solcher identifizierter Fake News wäre extrem hilfreich!
Donnerstag, 5. Januar 2017 middelrath über /de/medienanalyse/corpora/
Ich bezweifle sehr stark, dass durch ein Smartphone-Verbot im Unterricht gleich der Untergang des digitalen Abendlandes (im Schulwesen) droht, wie Dr. Bernhard Rohleder befürchtet. Zum Einen dürfte sich die Nutzung digitaler Medien im Schulunterricht wohl (hoffentlich!) nicht nur auf das Smartphone beschränken. Zum Anderen sollte das Training von Medienkompetenz bei Schülern auch beinhalten, wann mal Pause ist mit ständiger Erreichbarkeit und Ablenkung.
Mittwoch, 30. November 2016 mathias über /de/news/2016113067794.aspx
Sehr gut umgesetzt!
Montag, 2. Mai 2016 sugeis über /de/websprache/2.0/wasgehtapp.aspx