NEUAus der Presse

Durchschauen schon Kleinkinder Lügen?

Zweieinhalbjährige erfüllen wichtige Voraussetzung, um Flunkereien zu erkennen.

»Schon Kleinkinder könnten durchschauen, wenn Mama und Papa ihnen Unwahrheiten auftischen. Zumindest erfüllen sie bereits im Alter von zweieinhalb Jahren eine wichtige kognitive Voraussetzung dafür: Sie verstehen, dass Menschen andere Überzeugungen haben können als sie selbst – und auch, dass diese falsch sein können. Kleinkinder sind demnach womöglich schon viel früher als gedacht dazu in der Lage, Lügen zu erkennen.« Für ihre Studie untersuchten Wissenschaftler um Pei Pei Setoh von der Nanyang Technological University in Singapur das Verhalten von 140 Kindern im Alter von zweieinhalb Jahren mit einem modifizierten False Belief-Test. »Schon Zweieinhalbjährige könnten durchaus wissen, ob jemand ehrlich zu ihnen ist – oder eben nicht. ›Eltern und Erzieher sollten sich darüber im Klaren sein, dass die kognitiven Fähigkeiten unserer Sprösslinge in der frühen Kindheit fortgeschrittener sein könnten als gedacht‹, schließt Setoh.« [gestern 07:34 ps; Quelle: scinexx]

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ConferenceTagung 2017

Sprachkultur im 21. Jahrhundert

Logo GfdS Im April 2017 findet in Hannover in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) eine Tagung zum Thema »Sprachkultur im 21. Jahrhundert« statt. Alle Vorträge, weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Tagungsdaten: am 21. und 22. April 2017 im Leibnizhaus.


ConferenceViNM 2017

Visualizing (in) the new media

Logo What's up, Deutschland Im November 2017 veranstalten die Universitäten Neuenburg, Zürich und Bern im Rahmen des SNF-Projekts What's up, Switzerland? die erste internationale Konferenz, die den Schwerpunkt auf das Thema "Visuelle Kommunikation in den neuen Medien/über die neuen Medien legt. Mehr Informationen finden Sie auf der Tagungs-Website: http://www2.unine.ch/vinm2017

Das Poster mit dem Call for Papers (bis Februar 2017) finden Sie hier (PDF).

NEUOrthografie

Tipp: vis-à-vis

Die Bushaltestelle ist gleich gegenüber dem Bahnhof, oder wie man auch – ans Französische angelehnt – sagen kann: vis-à-vis. Laut Duden ist neben dieser präferierten Variante auch die Schreibung ohne Akzentzeichen korrekt: »vis-a-vis«. Wie aber wird die substantivierte Form geschrieben, das Pendant zum Deutschen »Gegenüber«, das übrigens in Anlehnung an das Französische vis-à-vis anfangs des 19. Jahrhunderts gebildet wurde? Groß natürlich, aber korrekt nur ohne Bindestriche: »das Visavis«. (28.11.2016)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

druckreif

Networx 75

Aline Meili beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 75 mit dem Thema »Schriftliche Alltagskommunikation gehörloser Personen in der Deutschschweiz. Eine qualitative Korpusanalyse von WhatsApp-Nachrichten«. mehr

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NEUgedruckt

SMI-Band 9

Der Band »Chatbots. Eine linguistische Analyse« von Netaya Lotze ist da! mehr

Infos zur Buchreihe finden Sie hier.

Wörterbücher

Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Computerspiele: Markt und Pädagogik

Computerspiele sind ein Teil unserer Gegenwartskultur geworden. Was ist davon zu halten? Auf der Suche nach Antworten werden in diesem Buch drei Schritte unternommen: Zunächst wird die Ausgangssituation, insbesondere der milliardenschwere Markt rund um die Computerspiele, beschrieben. Dann werden Erfahrungen aus der Beurteilung von Kinder- und Jugendliteratur, Kinofilmen sowie Brettspielen dargestellt und auf Computerspiele bezogen. Der dritte Schritt umfasst ein Spektrum von philosophischen Grundsatzüberlegungen über eine kritische Auseinandersetzung mit bereits publizierten Kriterienkatalogen bis hin zu einem neuen Vorschlag zur Beurteilung von Computerspielen. mehr

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NEULiteratur

Neue Publikationen zum Thema

Lettner, Franz (1996). »"Die Kraft von Tausend Wörtern" oder: Ein Computerspiel ist kein Buch«. Aufsatz im Sammelband Computerspiele: Markt und Pädagogik. mehr

Maaß, Jürgen (Hg., 1996). Computerspiele: Markt und Pädagogik. München: Profil-Verl.. mehr

Conen, Dieter (1985). Wirkung von Werbesprache : eine experimentelle Untersuchung zur Interaktion von Bild und Text. München : GBI-Verlag. mehr


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Ich bezweifle sehr stark, dass durch ein Smartphone-Verbot im Unterricht gleich der Untergang des digitalen Abendlandes (im Schulwesen) droht, wie Dr. Bernhard Rohleder befürchtet. Zum Einen dürfte sich die Nutzung digitaler Medien im Schulunterricht wohl (hoffentlich!) nicht nur auf das Smartphone beschränken. Zum Anderen sollte das Training von Medienkompetenz bei Schülern auch beinhalten, wann mal Pause ist mit ständiger Erreichbarkeit und Ablenkung.
Mittwoch, 30. November 2016 mathias über /de/news/2016113067794.aspx
Sehr gut umgesetzt!
Montag, 2. Mai 2016 sugeis über /de/websprache/2.0/wasgehtapp.aspx
Die Seite gefällt mir sehr gut. Aber.. da ich nicht Muttersprachlerin bin, fehlen mir sehr die Artikel bei den Substantiven. Ich hoffe das wird berücksichtigt und weiter bearbeitet. Danke im Voraus. MfG Jasja
Samstag, 12. März 2016 Jasja über /de/members/