NEUAus der Presse

Die »Null« ist viel älter als gedacht

Indisches Manuskript mit ältestem Null-Symbol stammt bereits aus dem 3. Jahrhundert.

Die Null »kennzeichnet einerseits eine leere Menge, anderseits aber bestimmt ihre Position den Wert einer Zahl. Doch längst nicht in allen frühen Kulturen gab es schon eine solche ›Leerstelle‹: Zwar nutzen die Babylonier bereits eine Art Platzhalter in ihrer Mathematik, aber weder die Griechen und Römer noch die Chinesen kannten eine Null. [...] Unsere heutige Null verdanken wir der indischen Mathematik. Denn in ihrem Zahlensystem wurde ein Punkt als Platzhalter und Stellenwertangabe genutzt. Ein solcher Null-Punkt findet sich unter anderem in einer Inschrift aus dem Jahr 787 an einer Tempelmauer in Gwalior in Zentralindien. Als frühester Beleg für die indische Null gilt jedoch das Bakshali-Manuskript. Dieser auf Birkenrinde geschriebene Text wurde 1881 in einem Feld im heutigen Pakistan entdeckt. [...] Das Bakshali-Manuskript ist rund 500 Jahre älter als bisher angenommen. Die ältesten auf den Birkenblättern geschrieben Textseiten stammen bereits aus der Zeit zwischen 200 und 400 nach Christus, wie die Forscher herausfanden.« [heute 06:57 ps; Quelle: scinexx]

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ConferenceViNM 2017

Visualizing (in) the new media

Logo What's up, Deutschland Im November 2017 veranstalten die Universitäten Neuenburg, Zürich und Bern im Rahmen des SNF-Projekts What's up, Switzerland? die erste internationale Konferenz, die den Schwerpunkt auf das Thema "Visuelle Kommunikation in den neuen Medien/über die neuen Medien legt. Mehr Informationen finden Sie auf der Tagungs-Website: http://www2.unine.ch/vinm2017

Das Poster mit dem Call for Papers (bis Februar 2017) finden Sie hier (PDF).

NEUOrthografie

Tipp: Burn-out oder Burnout? Hoffentlich keins von beiden!
Fotobeweis

»Burn-out« ist eine Krankheit des 21. Jahrhunderts. Im Jahr 2009 stand das Wort erstmals im Rechtschreib-Duden. Neben der Schreibung mit Bindestrich ist auch die ohne, also »Burnout« eine korrekte Variante. Während »das Burn-out« eine Kurzform von »das Burn-out-Syndrom« ist, also einem Syndrom des Ausgebranntseins, der völligen psychischen und körperlichen Erschöpfung, versteht man unter »der Burn-out« eine Person, die die Symptome eines Burn-outs zeigt. (18.09.2017)

Weitere Tipps unserer Expertin und Wortlisten gibt es im Orthografie-Spezial.

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Networx 77

Peter Schlobinski beschäftigt sich in der jüngsten Networx mit der Nr. 77 mit dem Thema »Grundzüge von Sprache und Macht«. mehr

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SMI-Band 9

Der Band »Chatbots. Eine linguistische Analyse« von Netaya Lotze ist da! mehr

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Wort unklar?

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EXTRAVideo

»Was geht app?!« – analog

Im Rahmen des Seminars »Media in Action« haben Studierende der Leibniz Universität Hannover in acht kurzen Einzelszenen Anwendungsmöglichkeiten von Handys aus der digitalen Welt in die analoge Welt übertragen und überspitzt szenisch dargestellt: Facebook, Monopoly, Twitter, WhatsApp, Google Maps, Google Suche und Selfies.

Weitere Audio- und Video-Inhalte finden Sie hier.




NEUPublikation im Fokus

Soziolinguistik

Nach dem »Boom« der Soziolinguistik in den 1970er- und 1980er-Jahren ist es um die Soziolinguistik und ihre vorschnelle Didaktisierung eher still geworden. Das Verblassen der tagespolitischen Aktualität von sozialen Sprachbarrieren und Sprachkompensatorik hat aber auch den Blick frei gemacht auf die Weiterentwicklung ihrer Forschungsfelder von Sprachgebrauch in gesellschaftlichen Kontexten. Mittlerweile sind neue Fragestellungen und Gegenstandsfelder der Soziolinguistik im deutschsprachigen Raum hinzugetreten, die im vorliegenden Themenheft exemplarisch vorgestellt werden sollen. Denn nach den Themenschwerpunkten: Sprachgebrauch und soziale/regionale Herkunft, Sprachgebrauch und (soziales) Geschlecht sind die Bereiche: Sprachgebrauch und Migration, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität, Sprachgebrauch und Generation verstärkt in den Blickpunkt der Forschung getreten. Wie wir zeigen wollen, spielen dabei die Multidimensionalität der sprachlichen Variation wie aber auch subjektive Faktoren bewusster Sprachwahl eine wichtige Rolle. Die Beispiele sollen demonstrieren, dass soziolinguistische Forschungen eine besondere didaktische Relevanz haben, dass es um Fragen des sozialen Ausgleichs und emanzipatorischer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben geht, um Abbau von Vorurteilen und um die Sicherung der sprachlichen Kommunikation zwischen sozialen Gruppen. Für den Sprachunterricht ergeben sich daraus viele neue Anregungen. mehr

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Neue Publikationen zum Thema

Neuland, EvaPeter Schlobinskim (Hg., 2017). Soziolinguistik. (= Der Deutschunterricht, Nr. 4). mehr

Mathias, Alexam (2017). »Von ›Parasiten‹ und anderen ›Schädlingen‹. Feinddiskreditierung rechtspopulistischer und rechtsextremer Bewegungen in Deutschland«. Ein Online-Dokument. online lesbar

Schlobinski, Peterm (2017). »Grundzüge von Sprache und Macht«. Nr. 77 in unserer Online-Reihe Networx. online lesbar


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Ein Corpus eindeutig als solcher identifizierter Fake News wäre extrem hilfreich!
Donnerstag, 5. Januar 2017 middelrath über /de/medienanalyse/corpora/
Ich bezweifle sehr stark, dass durch ein Smartphone-Verbot im Unterricht gleich der Untergang des digitalen Abendlandes (im Schulwesen) droht, wie Dr. Bernhard Rohleder befürchtet. Zum Einen dürfte sich die Nutzung digitaler Medien im Schulunterricht wohl (hoffentlich!) nicht nur auf das Smartphone beschränken. Zum Anderen sollte das Training von Medienkompetenz bei Schülern auch beinhalten, wann mal Pause ist mit ständiger Erreichbarkeit und Ablenkung.
Mittwoch, 30. November 2016 mathias über /de/news/2016113067794.aspx
Sehr gut umgesetzt!
Montag, 2. Mai 2016 sugeis über /de/websprache/2.0/wasgehtapp.aspx